10 einfache Tipps und Anregungen, wie Sie das Thema Wertschätzung in Ihr Unternehmen bzw. in Ihr Aus- und Fortbildungsprogramm integrieren können (Teil 2)

Der zweite Teils des Beitrags bietet 5 weitere Tipps und Anregungen, um das Thema Wertschätzung in das Unternehmen bzw. in das Aus- und Fortbildungsprogramm zu integrieren.

Vorab eine kurze Wiederholung der ersten 5 aus dem ersten Teil des Beitrags:

  1. Holen Sie das Thema Wertschätzung, Unternehmenskultur oder Betriebsklima aus der Defizit-Ecke
  2. Pflegen Sie die Unternehmenskultur, auch wenn Sie „sie nicht brauchen“
  3. Wertschätzung und Unternehmenskultur sollten eine positive Selbstverständlichkeit haben
  4. Top-Down-Einstieg verschafft Glaubwürdigkeit
  5. Integration auf allen Ebenen als Basis für Glaubwürdigkeit und Selbstverständlichkeit

Nun geht es weiter mit Punkt 6:

6. Wertschätzung als Ergänzung im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Eine ganze Reihe Unternehmen widmen sich intensiv dem Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement.“  Seminare oder Schulungen zum Bereich Wertschätzung können diese Initiativen sinnvoll ergänzen. Wertschätzende Führung ist gesunde Führung. Dies zeigt eine Vielzahl von Studien.

7. Impuls-Vorträge als Initialzündung

Neben Seminaren bzw. Schulungen können auch Impuls-Vorträge ein geeigneter Einstieg in das Thema Wertschätzung im Unternehmen sein. Sie regen zum Nachdenken an, öffnen für das Thema und zeigen, dass das Unternehmen das Thema wichtig nimmt. Solche Vorträge können ebenfalls dazu beitragen, dass das Thema mehr positive Selbstverständlichkeit (siehe Punkt 3 im ersten Teil des Beitrags) bekommt. Beispielhafte Anlässe können sein: Betriebsversammlungen, Fachkräftetagungen, Führungsmeetings, Monats- oder Jahresmeetings etc.  Bewährt hat sich somit auch hier, verschiedene Veranstaltungen zu wählen, um so einen möglichst großen Kreis der Belegschaft zu erreichen. Oft entsteht im Anschluss an derartige Vorträge der Wunsch, mehr über das Thema zu erfahren.

8. Interne Multiplikatoren können helfen, das Thema ins Unternehmen zu tragen

Gerade für größere Unternehmen kann es sinnvoll sein, mit unternehmenseigenen Multiplikatoren für das Thema zu arbeiten. Dies spart nicht nur Kosten, sondern kann auch die Glaubwürdigkeit weiter erhöhen, insbesondere wenn es Multiplikatoren auf allen relevanten Mitarbeiterstufen gibt. Wenn „einer von uns“ das Thema glaubwürdig vertritt (und schult oder als Ansprechpartner fungiert), kann dies dem Ganzen den Beigeschmack nehmen, dass alles nur „von oben“ aufgedrückt wird, aber eigentlich niemand wirklich dahinter steht.  Über Multiplikatorenschulungen können diese Mitarbeiter für ihre neue Aufgabe fit gemacht werden.

9. Wertschätzende Führung ist auch in Veränderungsprozessen relevant

Neben dieser Grundsensibilisierung (anlassunabhängig) ist es in der Praxis hilfreich, auch anlassabhängige Seminare bzw. Schulungen für das Thema anzubieten. Ein besonders wichtiges Gebiet ist dabei das Change Management.  Veränderungsprozesse haben ihre eigene Dynamik und sind auch für viele Führungskräfte neu. Wertschätzende Führung in Veränderungsprozessen umfasst z.B. den Umgang mit Ängsten, Vorbehalten und Widerständen der Mitarbeiter.

 10. Wertschätzung und Unternehmenskultur ist ein Prozess = bleiben Sie dran

Wertschätzung und wertschätzende Führung sind keine Einmalaktionen, sondern ein Prozess. Aber ein Prozess, dem das (fachliche) Tagesgeschäft mit dem gefährlichen Mantel des Vergessens oft entgegensteht.

Wie kann man dem begegnen?

Zum einen schafft die in Punkt 5 (siehe erster Teil des Beitrags) beschriebene Integration des Themas in die bestehenden Programme Wiederholungseffekte und tritt damit auch dem Vergessen entgegen.

Zum anderen wäre zu berücksichtigen, dass Gedanken und Gefühle das Handeln (mit)bestimmen. Es kommt insoweit also darauf an, dass das Thema Wertschätzung im Unternehmen auch über die Seminare hinaus „aktuell“ gehalten wird. Dies kann beispielsweise geschehen über Artikel oder Positivbeispiele in der Mitarbeiterzeitschrift oder im Unternehmensblog, durch das Angebot von Gesprächsrunden oder kollegialen Beratungen. Aber auch durch die Durchführung von Mitarbeiterzufriedenheitsbefragungen oder die Einführung von Bottom-Up-Beurteilungen. Diese sind deutliche Zeichen, dass man auf die Meinung der Mitarbeiter wert legt (immer vorausgesetzt, dass auch mit den Ergebnissen adäquat umgegangen wird).

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Wertschätzung am Arbeitsplatz bzw. wertschätzende Führung.

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