8 Gründe für Mitarbeiterbefragungen für Handwerker, Ärzte, Apotheken, Steuerberater, Rechtsanwälte, Praxen, Kanzleien

Gerade kleinere Unternehmen, wie z.B. manche Handwerker bzw. Handwerksbetriebe, Ärzte bzw. Arztpraxen, Apotheken, Kanzleien von Steuerberatern oder Rechtsanwälten, Frisöre, Bäckereien, Architekten oder andere Freiberufler bzw. Dienstleister nutzen Mitarbeiterbefragungen als Instrument der Mitarbeiterführung und Mitarbeiterbindung bislang eher selten.

Doch damit werden allerdings erhebliche Chancen ungenutzt gelassen.

8 Gründe, warum Mitarbeiterbefragungen insbesondere auch für diese Betriebe sinnvoll sind:

  1. Start des konstruktiven Dialogs: Eine Mitarbeiterbefragung ist der Start eines konstruktiven Dialogs mit den Mitarbeitern. Es ist Ausdruck von Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber und zeigt aktives Interesse an den Mitarbeitern und dass man auf ihre Meinung Wert legt. Sich so um seine vorhandenen Mitarbeiter zu kümmern ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels eine geeignete Maßnahme auch für kleinere Betriebe.
  2. Stimmungsbild: Eine Mitarbeiterbefragung liefert auf einfache Art und Weise ein Stimmungsbild, aus welchem wichtige Erkenntnisse für Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet werden können. Ein solches übergreifendes Stimmungsbild fehlt gerade bei kleineren Unternehmen oftmals aufgrund des nahezu alles bestimmenden operativen Tagesgeschäfts. Stärken und Schwächen, sowohl des Unternehmens als auch der betrieblichen Zusammenarbeit und des Führungsverhaltens, werden aufgedeckt. Eine Mitarbeiterbefragung ist damit bei kleineren Betrieben auch eine strategische Maßnahme. Eine Maßnahme, bei der es darum geht, nicht im Unternehmen, sondern über das Unternehmen zu sprechen.
  3. Frühwarnsystem: Und damit ist eine Mitarbeiterbefragung auch eine Form von Frühwarnsystem für die Unternehmensleitung. Insbesondere, wenn eine solche Befragung in regelmäßigem Turnus, z. B. jährlich, durchgeführt wird und die Ergebnisse im Zeitablauf miteinander verglichen werden.
  4. Feedback zu Dingen, über die sonst nicht oder nicht so gesprochen wird: Eine Mitarbeiterbefragung kann Themen und Aspekte strukturiert und fokussiert ansprechen, über die sonst nicht oder nicht so gesprochen wird. Damit liefert sie gerade bei kleineren Unternehmen über die tägliche Kommunikation hinaus neue Erkenntnisse. Und eine Sicht der Dinge durch die Brille der Mitarbeiter. Nur durch solches Feedback können sich der Chef selbst und das Unternehmen weiterentwickeln. Insbesondere auch in kleineren Unternehmen, wo allzu viele Chef dazu neigen zu glauben, dass sie aufgrund der gefühlten Nähe zu den Mitarbeitern ein vollständiges und richtiges Bild haben. Wichtige Verbesserungspotentiale für die Mitarbeiterbindung und Mitarbeiterzufriedenheit können durch die Befragung aufgedeckt werden.
  5. Anonymität schafft Antwortbereitschaft: Dies hängt auch damit zusammen, dass durch die Anonymität einer solchen Befragung die Antwortbereitschaft der Mitarbeiter erhöht wird. Ein wichtiger Aspekt gerade bei kleineren Unternehmen. Nur wenn der Mitarbeiter sicher sein kann, dass seine Antworten nicht direkt auf ihn zurückgeführt werden können, wird er bereit sein, sich zu öffnen und auch kritische Punkte anzusprechen.
  6. Verbesserung der Außendarstellung und Anziehungskraft für Bewerber: Die in einer Mitarbeiterbefragung erhobenen und identifizierten Stärken des Unternehmens können verwendet werden, um das eigene Unternehmen nach außen darzustellen, also um das Employer Branding zu stärken. Mit diesen Stärken können effektiv Bewerber angesprochen bzw. neue Fachkräfte gewonnen werden. Da eine Mitarbeiterbefragung in kleineren Unternehmen noch nicht zum Standard gehört, kann sich das Unternehmen damit nach außen zudem ein Alleinstellungsmerkmal schaffen und sich positiv vom Wettbewerb abheben.
  7. Teilnahmeverhalten ist bereits ein Signal: Natürlich ist die Teilnahme an einer Mitarbeiterbefragung auch bei kleineren Unternehmen freiwillig. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass gerade hier die Rücklaufquote sehr hoch ist.
  8. Leicht und mit wenig Aufwand durchführbar: Durch ein an die Betriebsgröße angepasstes Vorgehen ist eine Befragung auch für kleinere Unternehmen leicht und mit wenig Aufwand durchführbar.

Die Praxis zeigt, dass solche Befragungen für den Inhaber oftmals überraschende neue Erkenntnisse bieten („Ich hätte nicht gedacht, dass …“, „Mir war gar nicht bewusst, dass …“, „Wenn ich früher gewusst hätte, dass …“, „Dass dieser Bereich so gesehen wird, hätte ich nicht erwartet.“, „Jetzt habe ich genau die Punkte, an denen wir gemeinsam ansetzen können“). Es werden so gezielt Bereiche identifiziert, an welchen gemeinsam mit den Mitarbeitern zur Verbesserung gearbeitet werden kann. Außerdem sind sie auch geeignet, um das eigene Bauchgefühl über die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu bestätigen.

Bereits für Betriebe ab ca. 4 bis 5 Mitarbeitern ist eine solche Befragung sinnvoll und hat oft zugleich positiven Einfluss auf die Kundenorientierung und damit die Kundenzufriedenheit.

Mehr Informationen unter:

http://wpbach.de/kmu-handwerk-freiberufler/mitarbeiterbefragung/

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